Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2020/21

 

Vorlesung

Frühchristliche Lebensformen 

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(3-stündig)

Beginn: Mi, 04. November 2020, 12.15-13.45 Uhr
Di, 10. November 2020, 16.15-17.00 Uhr

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 11 (M.Ed.): Vertiefung Exegese / Biblische Theologie und Kirchengeschichte
Modul 20 (M.Ed.): Nicht-künstlerisches Beifach I
Modul 9 (Mag.Theol.): Wege christlichen Denkens und Lebens
Modul B5a (Beifach Theologie): Vertiefung und Reflexion einer theologischen Fragestellung

Die Vorlesung ist so konzipiert, dass sie als zweistündige Veranstaltung (für den Studiengang Magister Theologiae) und als dreistündige Veranstaltung (für den Studiengang Lehramtsbezogener Master) belegt werden kann.

Inhalt:
Die frühen Christen propagierten unterschiedliche Lebensformen. Während die eheliche (mitunter auch eheähnliche) Verbindung das allgemein akzeptierte, gesellschaftskonforme Lebensmodell darstellte, erzielte die Entscheidung für ein eheloses (asketisches) Leben häufig höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Obwohl sich die christlichen Autoren argumentativ vornehmlich auf biblische Texte bezogen, spielten, vor allem in Auseinandersetzung mit dem paganen Umfeld, auch die Übernahme und Überbietung dort etablierter Lebensentwürfe eine wesentliche Rolle. In der Vorlesung werden zudem weitere Themenbereiche wie Mischehe, Scheidung und Wiederverheiratung sowie das Syneisaktentum behandelt.

Empfohlene Literatur:
Heinz-Günther Nesselrath / Meike Rühl (Hgg.), Der Mensch zwischen Weltflucht und Weltverantwortung. Lebensmodelle der paganen und der jüdisch-christlichen Antike (STAC 87), Tübingen 2014; Samuel Rubenson, Art. Mönchtum I (Idee und Geschichte) = RAC 24 (2012) 1009/64; Irmtraud Fischer / Christoph Heil (Hgg.), Geschlechterverhältnisse und Macht. Lebensformen in der Zeit des frühen Christentums (Exegese in unserer Zeit. Kontextuelle Bibelinterpretation aus lateinamerikanischer und feministischer Sicht 21), Wien u.a. 2010; Georg Schöllgen, Art. Jungfräulichkeit = RAC 19 (2001) 523/92; Peter Brown, Die Keuschheit der Engel. Sexuelle Entsagung, Askese und Körperlichkeit im frühen Christentum, München 1991; Charles Munier, Ehe und Ehelosigkeit in der Alten Kirche (1.-3. Jahrhundert) (TC 6), Bern u.a. 1987.

Digitale Lehre:
Die Vorlesung wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort. Alle Materialien werden über JGU-LMS zur Vorlesung bereitgestellt (https://lms.uni-mainz.de).

 

Vorlesung

Das Christentum in der Antike 

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(2-stündig)

Beginn: Do, 05. November 2020, 12.15-13.45 Uhr

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 7 (B.Ed.): Wege und Entwürfe biblischen und christlichen Lebens und Denkens
Modul 2 (Mag.Theol.): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Modul B2 (Beifach Theologie): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Wahlpflichtmodul Variante G (Kunstgeschichte): Kirchengeschichte für Kunsthistoriker/-innen

Inhalt:
Die Vorlesung richtet sich als einführende Überblicksveranstaltung vor allem an Studienanfänger und Studienanfängerinnen. Vorgestellt werden zentrale Themen der frühen Kirchen- und Theologiegeschichte wie Mission und Ausbreitung des Urchristentums, Christen in römischem Staat und paganer Gesellschaft, Entwicklung gemeindlicher und kirchlicher Strukturen sowie die erste Klärung theologischer Fragen.

Empfohlene Literatur:
Literatur wird jeweils passend zu den Themenkomplexen bekannt gegeben. Als allgemeine Einführung eignen sich: Franz Dünzl, Fremd in dieser Welt? Das frühe Christentum zwischen Weltdistanz und Weltverantwortung, Freiburg u.a. 2015; Franz Xaver Bischof u.a., Einführung in die Geschichte des Christentums, Freiburg u.a. 2012 (Nachdruck: 2014; Ebook: 2016);  Bernd Moeller u.a. (Hgg.), Ökumenische Kirchengeschichte 1: Von den Anfängen bis zum Mittelalter, Darmstadt 2006.

Digitale Lehre:
Die Vorlesung wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort. Alle Materialien werden über JGU-LMS zur Vorlesung bereitgestellt (https://lms.uni-mainz.de).

 

Vorlesung

Die Konzilien in der Spätantike 

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(1-stündig)

Beginn: Di, 03. November 2020, 09.15-10.00 Uhr

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 8 (Mag.Theol.): Jesus Christus und die Gottesherrschaft

Die Vorlesung beruht wesentlich auf der Lektüre einschlägiger Quellen, die jeweils zur Verfügung gestellt werden und vorbereitend zu lesen sind.

Inhalt:
Das frühchristliche Synodenwesen beginnt in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts; erste Themen stellen die Klärung eines verbindlichen Osterfesttermins und der Umgang mit dem Montanismus dar. Spätere Synoden spiegeln mit ihren Debatten weiterhin die dringlichen Fragen der christlichen Gemeinden und ihrer Bischöfe wider. Das Konzil von Nizäa (325) eröffnet schließlich die Reihe der heute insgesamt 21 Ökumenischen Konzilien. Dabei schaffen die ersten vier Konzilien, die sich insbesondere mit trinitarischen und christologischen Fragen befassen, zentrale Fundamente der christlichen Theologie. Die Vorlesung zeichnet wichtige Etappen dieser Prozesse nach.

Empfohlene Literatur:
Als allgemeine Einführung eignen sich: Franz Dünzl, Geschichte des christologischen Dogmas in der Alten Kirche, Freiburg i. Br. 2019; Ders., Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche, Freiburg i. Br. ²2011; Klaus Schatz, Allgemeine Konzilien - Brennpunkte der Kirchengeschichte, Paderborn u.a. ²2008; Giuseppe Alberigo (Hg.), Geschichte der Konzilien. Vom Nicaenum bis zum Vaticanum II, Düsseldorf 1993.

Digitale Lehre:
Die Vorlesung wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort. Alle Materialien werden über JGU-LMS zur Vorlesung bereitgestellt (https://lms.uni-mainz.de).

 

Blockseminar

Zwischen Byzanz und Toledo: Theologie im spätantiken Spanien

(Dominic Bärsch, Prof. Dr. Heike Grieser)

(2-stündig)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 11 (M.Ed.): Vertiefung Exegese / Biblische Theologie und Kirchengeschichte
Modul 15a; 23a; 23b (Mag.Theol.): Schwerpunktstudium / Berufsorientierung
Modul B5b (Beifach Theologie): Vertiefung und Reflexion einer theologischen Fragestellung
Modul B9 (Beifach Theologie): Vertiefung AKG und MNKG

Verpflichtende Vorbesprechung: Di, 3. Nov. 2020, 12.00 Uhr, über Microsoft Teams

Termine:
Fr, 13. Nov. 2020, 9.00-18.00 Uhr
Sa, 14. Nov. 2020, 9.00-18.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Blockveranstaltung durch zwei Abendvorträge ergänzt wird:

Prof. Dr. Sabine Panzram, Hamburg: „Eine Kirche ohne Papst“ – Spanias Christenheit zwischen Autonomie und Isolation

Mo, 16.11.2020, 18.00 Uhr, über Microsoft Teams

Dr. Stefan Pabst, Bonn: Gibt es eine spezifisch westgotische Theologie? Annäherungen ausgehend vom Wirken des Bischofs Julian von Toledo (ca. 642–690)

Fr, 20.11.2020, 18.00 Uhr, über Microsoft Teams

Die Zugangsdaten werden zeitnah bekannt gegeben.

Inhalt:
Die iberische Halbinsel erlebte vom 5.–7. Jahrhundert eine wechselvolle politische Geschichte, die maßgeblich von den sich dort etablierenden hömoischen Westgoten, ab der Mitte des 6. Jahrhunderts aber auch von oströmischen „Besatzern“ geprägt war. Die facettenreichen Beziehungen zwischen den verschiedenen ansässigen Bevölkerungsgruppen beeinflussten die Geschichte des Christentums, wobei die Konversion des westgotischen Königs Rekkared zum katholischen Glauben (589) eine wichtige Zäsur darstellte. Im Blockseminar soll exemplarisch verschiedenen zentralen Themen nachgegangen werden: Ausbildung (landes-)kirchlicher Strukturen (Synoden, Metropolitanverfassung) und Austausch mit Rom, theologische Auseinandersetzungen und Transfer religiösen Wissens (Priscillianismus, sog. nestorianische Strömungen), Mönchtum sowie Mission. Als bekannte Gestalten sei auf Martin von Braga, Leander und Isidor von Sevilla oder Julian von Toledo verwiesen, deren Wirken jeweils zu kontextualisieren ist.

Empfohlene Literatur:
Mischa Meier, Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr., München 2019; Sabine Panzram, „Hilferufe“ aus Hispaniens Städten. Zur Ausbildung einer Metropolitanordnung auf der Iberischen Halbinsel (4.–6. Jahrhundert), in: Historische Zeitschrift 301/3 (2015), 626/61; Dies., Die Iberische Halbinsel um 500 – Herrschaft „am Ende der Welt“. Eine Geschichte in neun Städten, in: Mischa Meier / Steffen Patzold (Hgg.), Chlodwigs Welt. Organisation und Herrschaft um 500 (Roma Aeterna 3), Stuttgart 2014, 449/86; Gerd Kampers, Geschichte der Westgoten, Paderborn u.a. 2008, 157/23 (= Kapitel 4: Das spanische Reich der Westgoten).

Digitale Lehre:
Das Blockseminar wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort. Alle Materialien werden über JGU-LMS bereitgestellt (https://lms.uni-mainz.de).

 

Seminar

Heilige und Heiligenviten in Byzanz. Bestand und Entwicklung der byzantinischen hagiographischen Literatur vom 7. bis zum 10./11. Jh.

(PD Dr. Thomas Pratsch)

(2-stündig)

Beginn: Mi, 04. November 2020, 14.15-15.45 Uhr

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 11 (M.Ed.): Vertiefung Exegese / Biblische Theologie und Kirchengeschichte
Modul 15a; 23a; 23b (Mag.Theol.): Schwerpunktstudium / Berufsorientierung
Modul B5b (Beifach Theologie): Vertiefung und Reflexion einer theologischen Fragestellung
Modul B9 (Beifach Theologie): Vertiefung AKG und MNKG

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um eine Übung im Fach Byzantinistik. Sie kann als Seminar im Fach Alte Kirchengeschichte in der Katholischen Theologie anerkannt werden, wenn die Theologiestudierenden die dafür erforderlichen Leistungen erbracht haben.

Inhalt:
Unabhängig von der persönlichen konfessionellen Bindung hat wohl jeder Bewohner des europäischen Kulturraums schon einmal von einem oder mehreren „Heiligen“ gehört, und seien es auch nur der heilige Nikolaus von Myra (engl. Santa Claus) oder die Eisheiligen (die hll. Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia). Hier in Mainz drängt sich ganz besonders auch der hl. Bonifatius auf, Bischof dieser Stadt im 8. Jahrhundert, Märtyrer und „Apostel der Deutschen“.

Was aber genau war und ist ein Heiliger oder eine Heilige? Wie wurde ein Mensch zum Heiligen? Sind alle Heiligen historisch oder einige vielleicht legendär? Was sind die „Koordinaten“ (nach Hippolyte Delehaye) bzw. Kriterien der Heiligkeit? Haben sich diese Kriterien im Laufe der Zeit verändert? Was bedeutet Heiligenkult und was sind seine Bestandteile? Welche Rolle spielt dabei die Heiligenliteratur (Hagiographie)? Welche hagiographischen Genres gibt es? Wie ist die längere elaborierte Heiligenvita aufgebaut? Welche literarischen Bausteine enthält sie? Was ist ein hagiographischer Topos? Welche hagiographischen Topoi gibt es und wie werden sie verwendet? Wie ist das Verhältnis von Topos und Historizität? Welchem Zweck dienten Heiligenviten? Wie genau entstanden Heiligenviten? Gab es Unterschiede in der Art der Genese von Heiligenviten? Gab es verschiedene Arten von Heiligenviten (Mönchsvita, „literarische“ Vita)? Wie ist das Verhältnis von Viten männlicher und weiblicher Heiliger? Gibt es Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede zwischen griechischer und lateinischer Hagiographie? Wann erfolgte eine Regulierung des Prozesses der Sanktifikation? Gab es Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede in Bezug auf diese Regulierung im lateinischen Westen (Papst) und griechischen Osten (Patriarch von Konstantinopel bzw. byzantinischer Kaiser)?

Das alles sind weiterführende Fragen, die uns in dieser Übung/diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden uns in erster Linie mit der byzantinischen (also griechischsprachigen) hagiographischen Literatur beschäftigen, aber auch den Blick auf und den Vergleich mit der synchronen lateinischen Hagiographie nicht scheuen. Wir werden diese Literatur auszugsweise lesen (überwiegend in Übersetzung, evtl. punktuell im griechischen bzw. lateinischen Quellentext), diskutieren und interpretieren und über diese Literatur Rückschlüsse auf die Heiligen, den Heiligenkult, den Prozess der Heiligwerdung und die Regulierung dieses Prozesses auf unterschiedliche Weise in Ost und West ziehen. Der Untertitel umreißt die beiden Schwerpunkte, auf die die Lehrveranstaltung sich fokussieren möchte: 1. Welchen Bestand an byzantinischer hagiographischer Literatur und insbesondere an längeren elaborierten Heiligenviten gab und gibt es? 2. Gab es im betrachteten Zeitraum (7.-10./11. Jh.) eine Entwicklung zum einen innerhalb der hagiographischen Literatur, zum anderen innerhalb der religiösen Praxis der Heiligenverehrung?

Empfohlene Literatur:
a) zur (byzantinischen) Hagiographie:
1. H. Delehaye, Cinque leçons sur la méthode hagiographique, Brüssel 1934 (Subsidia hagiographica 21)
2. T. Pratsch, Der hagiographische Topos. Griechische Heiligenviten in mittelbyzantinischer Zeit, Berlin 2005 (Millennium-Studien 6)
3. The Ashgate Research Companion to Byzantine Hagiography. Volume I: Periods and Places, ed. By St. Efthymiadis, Farnham – Burlington 2011 (Ashgate Publishing Company)
4. The Ashgate Research Companion to Byzantine Hagiography. Volume II: Genres and Contexts, ed. By St. Efthymiadis, Farnham – Burlington 2014 (Ashgate Publishing Company)
b) zur (lateinischen) Hagiographie:
1. P. Gemeinhardt, Die Kirche und ihre Heiligen. Studien zu Ekklesiologie und Hagiographie in der Spätantike (STAC 90), Tübingen 2014
2. P. Gemeinhardt, Die Heiligen. Von den frühchristlichen Märtyrern bis zur Gegenwart, München 2010
3. Christian Martyrdom in Late Antiquity (300–450 ad). History and Discourse, Tradition and Religious Identity, hrsg. von P. Gemeinhardt und J. Leemans (AKG 116), Berlin - Boston 2012.
4. Neue Perspektiven auf den Nikolaus. Ein populärer Heiliger im interdisziplinären theologischen Gespräch, hrsg. von M. Lissek, N. Rahn, F. Lippke (JThF 33), Münster 2019
5. Th. Baumeister, Martyrium, Hagiographie und Heiligenverehrung im christlichen Altertum, Rom - Freiburg - Wien 2009 = Römische Quartalschrift. Supplementband 61 (mit Bibliographie Th. Baumeister)
6. Th. Baumeister, Art. Heiligenverehrung I. = Reallexikon für Antike und Christentum Bd. 14 (1988) 96/150.
c) zu einzelnen Heiligen, jeweils sub nomine:
1. ODB = The Oxford Dictionary of Byzantium, ed. A. Kazhdan et al., New York – Oxford 1991
2. LCI = Lexikon der christlichen Ikonographie, hrsg. Von E. Kirschbaum und W. Braunfels, I-VIII, Rom – Freiburg – Basel – Wien 1994 (Sonderausgabe der Originalausgabe Freiburg i. Br. 1968-1976)
3. LexMA = Lexikon des Mittelalters, 1-9, München – Zürich 1977-1998
4. LThK = Lexikon für Theologie und Kirche, 1-11, 3., völlig neu bearbeitete Aufl., hrsg. von K. Baumgartner, H. Bürkle et al., Freiburg i. Br. – Basel – Rom – Wien 1993-2001
5. TRE = Theologische Realenzyklopädie, Studienausgabe, Berlin 1993-2006 6. BBKL = Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon online: https://www.bautz.de/bbkl

Digitale Lehre:
Die Seminar wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort.

 

Proseminar

Epochen der Kirchengeschichte: Einführung in die historische Theologie (Gruppe A)

(Lic. theol. Manuel Krumbiegel M.Ed.)

(2-stündig)

Zeit und Ort:
Fr, 4. Dez. 2020, 14:00 19:00, T9
Fr, 8. Jan.  2021, 14:00 19:00, T9
Sa, 9. Jan. 2021, 09:00 19:00, T9

Virtuelle Vorbesprechung: Mi, 4. Nov. 2020, 16-19 Uhr

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 1 (B.Ed.): Einführungs- und Grundlagenmodul
Modul 2 (Mag.Theol.): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Modul B2 (Beifach Theologie): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Wahlpflichtmodul Variante G (Kunstgeschichte): Kirchengeschichte für Kunsthistoriker/-innen

Inhalt:
Zielsetzung des Proseminars ist es, den Studierenden der Theologie für die Fächer Alte Kirchengeschichte & Patrologie und Mittlere und Neuere Kirchengeschichte & Religiöse Volkskunde ein Überblickswissen über zentrale Ereignisse, Entwicklungen und Strukturen der Christentumsgeschichte zu vermitteln. Zugleich sollen grundlegende Fertigkeiten wie Quellenfindung und -interpretation sowie die Literaturrecherche eingeübt werden. Ebenso werden Einblicke in die historischen Hilfswissenschaften und in allgemeine methodische Vorgehensweisen gegeben. Dies alles geschieht anhand eines alle Seminarsitzungen übergreifenden Oberthemas.

In der "Gruppe A" liegt der Schwerpunkt des Proseminares auf dem Fach Alte Kirchengeschichte & Patrologie, in der "Gruppe B" auf dem Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte.

Empfohlene Literatur:
Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zur allgemeinen Einführung in die Methodik der (Alten) Kirchengeschichte eignen sich: Christoph Markschies: Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995; Andreas Weckwerth: Leitfaden Studium Alte Kirchengeschichte. Praktische Einführung in den Umgang mit spätantiken kirchenhistorischen Quellen, Bonn/Mainz 2015 (online frei verfügbar).

Digitale Lehre:
Das Proseminar wird als digitale Lehrveranstaltung zu den angegebenen Zeiten über die Plattform Moodle (https://lms.uni-mainz.de) stattfinden. Der exakte Ablauf der Blockveranstaltung wird in einer virtuellen Vorbesprechung am 04.11.2020, 16-19 Uhr vorgestellt.

 

Forschungskolloquium des GRK 2304

Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen

(Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch; Prof. Dr. Heike Grieser u.a.)

(1-stündig)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Kolloquium findet in der Regel mittwochs von 18-20 Uhr statt, die genauen Termine und Themen entnehmen Sie bitte unserer Homepage:
https://grk-byzanz-kriegskulturen.uni-mainz.de/.

Digitale Lehre:
Sollte das Kolloquium als digitale Lehrveranstaltung angeboten werden müssen, findet es zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach Download über Ihre Uni-Mainz Emailadresse mit zugehörigem Passwort. Fragen beantwortet s.reichert@uni-mainz.de

 

Kolloquium

Aktuelle Fragen der Kirchengeschichte

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(1-stündig)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zeit und Ort: n.V.
Die gemeinsame Festlegung der Termine erfolgt am 3.11.2020 um 11.00 Uhr, entweder in Raum 02-226 (Büro Grieser, Taubertsberg) oder über Microsoft Teams. Die relevanten Informationen erhalten Sie rechtzeitig per Mail.

Inhalt:
Die Veranstaltung bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragen der Kirchen- und Theologiegeschichte des Altertums zu beschäftigen und sich über neue Forschungsansätze, Ausstellungen, Textfunde, Ausgrabungen etc. auszutauschen.
Wer die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit plant, kann durch die Vorstellung seines Projekts Anregungen und Hilfestellungen durch die Diskussion in einer größeren Gruppe erhalten.

Digitale Lehre:
Das Kolloquium wird als digitale Lehrveranstaltung angeboten und findet zu den angegebenen Zeiten über Microsoft Teams statt. Dieses kann hier heruntergeladen werden: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/download-app. Die Anmeldung bei Microsoft Teams erfolgt nach dem Download über Ihre Uni Mainz-Mailadresse mit zugehörigem Passwort. Alle Materialien werden über JGU-LMS bereitgestellt (https://lms.uni-mainz.de).