Lehrveranstaltungen

zum Wintersemester 2019/20

 

Vorankündigung Sommersemester 2020

 

Vorlesung

Zeiten des Übergangs: Kirche und Christentum vom 4. bis zum 6. Jahrhundert

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(1-stündig)

Beginn: Di, 14. April 2020, 10.15-11.00 Uhr, T5

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 17 (Mag.Theol.): Vertiefung im Bereich der Alten und der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte
Wahlpflichtmodul B9 (Beifach Theologie): Vertiefung im Bereich der Alten und der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte

Inhalt:
Die Entscheidung Kaiser Konstantins, das Christentum zu fördern, stellt eine wichtige Zäsur in der Geschichte des frühen Christentums dar. Die Vorlesung skizziert zunächst verschiedene Aspekte des neuen Verhältnisses von Kirche und Staat im Osten bis hin zu Kaiser Justinian. Danach wendet sie sich dem „breiten Streifen des Übergangs“ zum frühen Mittelalter mit den entstehenden germanischen Nachfolgestaaten zu, wobei ein Schwerpunkt auf der Entscheidung Chlodwigs zur Taufe und deren Konsequenzen für die Merowinger liegt. Dabei soll auch die Frage nach dem Umgang mit dem christlich-antiken Erbe im Fokus des Interesses stehen.

Die Übung zur Vorlesung vertieft die dort angesprochenen Themen durch die Lektüre und Diskussion einschlägiger Quellen.

Empfohlene Literatur:
Arnold Angenendt, Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900, Stuttgart ³2001; Henning Börm, Westrom. Von Honorius bis Justinian, Stuttgart 2013; Mischa Meier, Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr., München 2019; Rene Pfeilschifter, Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher, München 2014; Sebastian Scholz, Die Merowinger, Stuttgart 2015.

 

Übung

Zeiten des Übergangs: Kirche und Christentum vom 4. bis zum 6. Jahrhundert

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(1-stündig)

Beginn: Di, 14. April 2020, 11.00-11.45 Uhr, T5

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 17 (Mag.Theol.): Vertiefung im Bereich der Alten und der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte
Wahlpflichtmodul B9 (Beifach Theologie): Vertiefung im Bereich der Alten und der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte

Inhalt:
Die Entscheidung Kaiser Konstantins, das Christentum zu fördern, stellt eine wichtige Zäsur in der Geschichte des frühen Christentums dar. Die Vorlesung skizziert zunächst verschiedene Aspekte des neuen Verhältnisses von Kirche und Staat im Osten bis hin zu Kaiser Justinian. Danach wendet sie sich dem „breiten Streifen des Übergangs“ zum frühen Mittelalter mit den entstehenden germanischen Nachfolgestaaten zu, wobei ein Schwerpunkt auf der Entscheidung Chlodwigs zur Taufe und deren Konsequenzen für die Merowinger liegt. Dabei soll auch die Frage nach dem Umgang mit dem christlich-antiken Erbe im Fokus des Interesses stehen.

Die Übung zur Vorlesung vertieft die dort angesprochenen Themen durch die Lektüre und Diskussion einschlägiger Quellen.

Empfohlene Literatur:
Arnold Angenendt, Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900, Stuttgart ³2001; Henning Börm, Westrom. Von Honorius bis Justinian, Stuttgart 2013; Mischa Meier, Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr., München 2019; Rene Pfeilschifter, Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher, München 2014; Sebastian Scholz, Die Merowinger, Stuttgart 2015.

 

Seminar

Pilgerwesen und Pilgerzentren (4.–7. Jahrhundert)

(Prof. Dr. Heike Grieser; Dipl.-Theol. Martina Horn)

(2-stündig)

Beginn: Do, 16. April 2020, 10.15-11.45 Uhr, T6

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 11 (M.Ed.): Vertiefung Exegese / Biblische Theologie und Kirchengeschichte
Modul 15a (Mag.Theol.): Schwerpunktstudium / Berufsorientierung
Modul 23a (Mag.Theol.): Schwerpunktstudium / Berufsorientierung
Modul 23b (Mag.Theol.): Schwerpunktstudium / Berufsorientierung
Wahlpflichtmodul B9 (Beifach Theologie): Vertiefung im Bereich der Alten und der Mittleren und Neueren Kirchengeschichte

Inhalt:
Mit der endgültigen Tolerierung und Förderung des Christentums seit dem 4. Jahrhundert wurden Reisen zu heiligen Orten der Christen zu einem Massenphänomen. Anziehungspunkte waren vor allem Stationen des Lebens und Wirkens Jesu im Heiligen Land, wovon nicht nur die ältesten erhaltenen Pilgerberichte aus dem 4. bis 7. Jahrhundert, sondern auch die von den Kaisern dort gestifteten Kultbauten und verschiedene Klosteranlagen zeugen. Aber auch Märtyrer- und Heiligengräber bzw. Aufbewahrungsorte einzelner Reliquien sowie die Wirkungsstätten berühmter lebender Asketen wurden im ganzen Reich zu Pilgerzielen und erfuhren eine entsprechende Monumentalisierung. Die Popularität des Wallfahrtswesens dokumentieren neben den schriftlichen Quellen die architektonischen Überreste der Pilgerzentren, Pilgerandenken sowie bildliche Darstellungen in verschiedenen Kunstgattungen. Aus interdisziplinärer Perspektive sollen im Seminar die Motive der Pilger, die Gestaltung und ggf. Transformation der Pilgerzentren, die Organisation des Pilgerbetriebs sowie verschiedene Aspekte der Reliquienverehrung erhoben werden. Auf diese Weise lässt sich das Verständnis für die religiösen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Dimensionen des Pilgerwesens vertiefen.

Empfohlene Literatur:
D. Ariantzi / I. Eichner (Hrsg.), Für Seelenheil und Lebensglück. Das byzantinische Pilgerwesen und seine Wurzeln, Mainz 2018.
H. Donner, Pilgerfahrt ins Heilige Land. Die ältesten Berichte christlicher Palästinapilger (4.–7. Jahrhundert), Stuttgart ³2011.
J. Engemann, Pilgerwesen und Pilgerkunst, in: Ch. Stiegemann (Hrsg.), Byzanz – Das Licht aus dem Osten. Kult und Alltag im byzantinischen Reich vom 4. bis zum 15. Jh., Mainz 2001, 45–52.
B. Kötting, Peregrinatio religiosa. Wallfahrten in der Antike und das Pilgerwesen in der alten Kirche (Forschungen zur Volkskunde 33/35), Münster ²1980.
J. Witt, Reliquien und Wallfahrt, in: L. Wamser (Hrsg.), Die Welt von Byzanz. Europas östliches Erbe, München 2004, 185–186.

 

Proseminar

Epochen der Kirchengeschichte: Einführung in die historische Theologie (Gruppe A)

(Dipl.-Theol. Katharina Pultar M.A.)

(2-stündig)

Beginn: Mi, 15. April 2020, 08.15-09.45 Uhr, T5

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modul 1 (B.Ed.): Einführungs- und Grundlagenmodul
Modul 2 (Mag.Theol.): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Modul B2 (Beifach Theologie): Einführung in die Theologie aus historischer Sicht
Wahlpflichtmodul Variante G (Kunstgeschichte): Kirchengeschichte für Kunsthistoriker/-innen

Inhalt:
Zielsetzung des Proseminars ist es, den Studierenden der Theologie für die Fächer Alte Kirchengeschichte & Patrologie und Mittlere und Neuere Kirchengeschichte & Religiöse Volkskunde ein Überblickswissen über zentrale Ereignisse, Entwicklungen und Strukturen der Christentumsgeschichte zu vermitteln. Zugleich sollen grundlegende Fertigkeiten wie Quellenfindung und -interpretation sowie die Literaturrecherche eingeübt werden. Ebenso werden Einblicke in die historischen Hilfswissenschaften und in allgemeine methodische Vorgehensweisen gegeben. Dies alles geschieht anhand eines alle Seminarsitzungen übergreifenden Oberthemas.

Hinweis:
In der "Gruppe A" liegt der Schwerpunkt des Proseminares auf dem Fach Alte Kirchengeschichte & Patrologie, in der "Gruppe B" auf dem Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte.

 

Lektürekurs

Lateinische Lektüre: Caesarius von Arles (470-542), Predigten

(Dr. Christina Maria Kreuzwieser; Dipl.-Theol. Katharina Pultar M.A,)

(1-stündig)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zeit und Ort: n.V.
Die Übung findet nach Absprache entweder wöchentlich einstündig, oder 14tägig zweistündig statt.

Erstes Treffen: Di, 14. April 2020 um 14 Uhr in 02-322 (2. OG, Wallstr. 7a)

Inhalt:
Darf man sich als Christ in geselliger Runde betrinken? Althergebrachten „heidnischen“ Bräuchen wie dem Baden in Sümpfen, nächtlichen Umzügen bei Neumond oder der Arbeitsruhe am Donnerstag weiter nachgehen? Welche Grundgebete und biblischen Texte sollten auch ungebildete Bauern auswendig kennen, um als (gute) Christen zu gelten?

Diese und andere Fragen beschäftigen den spätantiken Bischof Caesarius von Arles (470-542) gemeinsam mit anderen gallischen Autoren seiner Zeit. In leichter Sprache und sehr bildhaft, eindringlich und amüsant zugleich versucht Caesarius in seinen mehr als 200 Predigten seine von den Wirren der „Völkerwanderung“ geprägte und bedrohte Gemeinde zu einer christlichen Idealgemeinde zu formen, ohne dabei die Sorgen und Nöte des „einfachen Mannes“ aus dem Blick zu verlieren.

In der Lektüreübung wollen wir gemeinsam eine Auswahl aus den Predigten des Caesarius von Arles lesen.

 

Kolloquium

Aktuelle Fragen der Kirchen- und Theologiegeschichte

(Prof. Dr. Heike Grieser)

(2-stündig, Blockseminar)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Z.u.O.n.V.
Die Terminabsprache findet am Mi, 15.4.2020, um 11.00 Uhr in R 02-226 (Dienstzimmer Prof. Grieser) statt.

Inhalt:
Die in diesem Semester erstmalig als Block angebotene Veranstaltung bietet allen Interessierten die Möglichkeit des Austausches über verschiedene Forschungsfragen im Fach Alte Kirchengeschichte und Patrologie. Dabei sollen vor allem die Promovierenden die Gelegenheit haben, den Stand ihrer Arbeit vorzustellen und über Aufbau, Thesen und Methoden im größeren Kreis zu diskutieren.

 

Kolloquium

Forschungskolloquium des GRK 2304 "Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen"

(Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch; Prof. Dr. Heike Grieser u.a.)

(1-stündig)

Voraussetzungen / Organisatorisches:
Z.u.O.n.V.

 

 

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